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Häufige Fragen zur Hospizbegleitung im Pfaffenwinkel

Allgemeine Fragen

Was macht der Hospizverein im Pfaffenwinkel?

Der Hospizverein begleitet schwer kranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen. Die Unterstützung erfolgt ambulant zu Hause, im Pflegeheim, im Krankenhaus oder im stationären Hospiz in Polling. Neben der Begleitung der Betroffenen gehören Beratung, Trauerbegleitung sowie Hilfe bei Vorsorgethemen zu den zentralen Aufgaben.

Was ist der Unterschied zwischen Palliativversorgung und Hospizbegleitung?

Palliativversorgung und Hospizbegleitung verfolgen dasselbe Ziel und laufen gleichzeitig: die Lebensqualität schwer kranker Menschen zu verbessern. Dennoch gibt es Unterschiede. Die Palliativversorgung kann bereits früh im Krankheitsverlauf beginnen und begleitet Menschen parallel zu medizinischen Therapien. Sie konzentriert sich auf die Linderung von Schmerzen, Atemnot oder anderen belastenden Symptomen.

Die Hospizversorgung kommt meist dann in den Blick, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist und die letzte Lebensphase näher rückt. Im Hospizverein im Pfaffenwinkel steht dabei die ganzheitliche Begleitung des Menschen im Mittelpunkt. Neben der psychosoziale Begleitung spielen die Unterstützung der Angehörigen sowie spirituelle und seelsorgliche Angebote eine wichtige Rolle. Ziel ist es, den verbleibenden Lebensweg möglichst selbstbestimmt, würdevoll und in vertrauter Atmosphäre zu gestalten.

Wann sollte ich Kontakt zum Hospizverein aufnehmen?

Viele Menschen wenden sich erst sehr spät an einen Hospizdienst. Aus Erfahrung des Hospizvereins im Pfaffenwinkel kann eine frühzeitige Kontaktaufnahme jedoch eine große Entlastung sein. Empfehlenswert ist ein erstes Gespräch immer dann, wenn eine schwere oder lebensverkürzende Erkrankung vorliegt und Fragen zur weiteren Versorgung entstehen.

Die Mitarbeitenden beraten Betroffene und Angehörige unverbindlich zu den vorhandenen Möglichkeiten und helfen dabei, passende Unterstützungsangebote zu finden. Oft geht es zunächst gar nicht um eine stationäre Aufnahme, sondern um Orientierung, Gespräche und die Organisation von Hilfen im häuslichen Umfeld. Eine frühe Beratung schafft Sicherheit und gibt Familien das Gefühl, schwierige Entscheidungen nicht alleine treffen zu müssen.

Wer kann sich an den Hospizverein wenden?

An den Hospizverein im Pfaffenwinkel können sich alle Menschen wenden, die Fragen zur Begleitung schwer kranker oder sterbender Menschen haben. Dabei muss die Anfrage nicht unbedingt von der betroffenen Person selbst kommen.

Häufig melden sich Angehörige, Partner, Kinder, Freunde oder Nachbarn, weil sie unsicher sind, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt oder wie sie mit der Situation umgehen können. Auch Hausärzte, Krankenhäuser, Pflegeheime, Pflegedienste und andere soziale Einrichtungen nehmen regelmäßig Kontakt zum Hospizverein auf, um eine Begleitung anzufragen oder sich beraten zu lassen.

Viele Menschen glauben, dass sie erst dann Kontakt aufnehmen dürfen, wenn eine Aufnahme in ein stationäres Hospiz notwendig wird. Tatsächlich ist der Hospizverein oft schon viel früher ein wichtiger Ansprechpartner. Bereits bei ersten Fragen zur Versorgung, zur Entlastung von Angehörigen, zu Vorsorgethemen oder zur ambulanten Hospizbegleitung kann ein Gespräch hilfreich sein.

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel berät Betroffene und Angehörige vertraulich, unverbindlich und kostenfrei. Gemeinsam wird besprochen, welche Unterstützung in der jeweiligen Situation sinnvoll sein kann.

Begleitet der Hospizverein nur Menschen mit Krebs?

Nein. Der Hospizverein im Pfaffenwinkel begleitet Menschen unabhängig von ihrer konkreten Diagnose. Entscheidend ist nicht die Art der Erkrankung, sondern die individuelle Lebenssituation.

Eine Begleitung kommt grundsätzlich für Menschen infrage, deren Erkrankung nicht mehr heilbar ist und bei denen die verbleibende Lebenszeit nach ärztlicher Einschätzung auf Wochen oder wenige Monate begrenzt ist. Ziel der Hospizarbeit ist es, Betroffenen in dieser Lebensphase möglichst viel Lebensqualität, Selbstbestimmung und Sicherheit zu ermöglichen.

Dabei steht immer der Mensch im Mittelpunkt – mit seinen persönlichen Bedürfnissen, Wünschen, Sorgen und Hoffnungen. Der Hospizverein begleitet sowohl die Betroffenen selbst als auch ihre Angehörigen und Nahestehenden. Die Unterstützung kann zu Hause, im Pflegeheim, im Krankenhaus oder im Stationären Hospiz in Polling erfolgen.

Wer unsicher ist, ob eine Hospizbegleitung bereits sinnvoll sein könnte, kann sich jederzeit unverbindlich an den Hospizverein wenden. Gemeinsam wird in einem persönlichen Gespräch geklärt, welche Form der Unterstützung passend ist.

Gibt es ein Mindestalter für die Aufnahme in die ambulante oder stationäre Hospizbegleitung?

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel begleitet Menschen jeden Alters, die von einer schweren, lebensverkürzenden Erkrankung betroffen sind. Dabei unterscheiden sich die Angebote für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche, da ihre Bedürfnisse und die ihrer Familien oft sehr unterschiedlich sind.

Für Erwachsene stehen die ambulante Hospizbegleitung sowie das stationäre Hospiz Polling zur Verfügung. Kinder, Jugendliche und ihre Familien werden durch speziell auf ihre Situation ausgerichtete Angebote der Kinderhospizarbeit begleitet:  Seit 2026 mit einem ambulanten Kinderhospizdienst, ab Mitte 2028 auch mit dem (teil-)stationären Kinderhospiz St. Martin.

Wenn Sie unsicher sind, welches Angebot für Ihre Situation passend ist, beraten die Mitarbeitenden des Hospizvereins Sie gerne persönlich und helfen dabei, die richtige Unterstützung zu finden.

Hospizhilfe ist kostenlos. Wir schenken den sterbenden Menschen und Familien mit schwersterkrankten Kinder Zuwendung und Zeit – Sie schenken uns mit Ihrer Unterstützung die Möglichkeit, ein Zuhause dafür zu bauen. Danke!

Fragen zur ambulanten Hospizbegleitung

Ist Hospizbegleitung auch zu Hause möglich?

Ja. Der Hospizverein im Pfaffenwinkel begleitet schwer kranke Menschen nicht nur im Stationären Hospiz in Polling, sondern auch dort, wo sie zuhause sind. Das kann die eigene Wohnung, das Zuhause von Angehörigen, ein Senioren- oder Pflegeheim oder auch ein Krankenhaus sein.

Viele Menschen wünschen sich, ihre letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung zu verbringen. Deshalb verfolgt der Hospizverein den Grundsatz „ambulant vor stationär“. Ziel ist es, Betroffene und ihre Angehörigen so zu unterstützen, dass ein Verbleib im gewohnten Umfeld möglichst lange möglich bleibt.

Im Rahmen der ambulanten Hospizbegleitung stehen hauptamtliche Mitarbeitende sowie qualifizierte ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter zur Seite. Sie schenken Zeit für Gespräche, hören zu, begleiten in schwierigen Situationen und entlasten Angehörige. Darüber hinaus berät der Hospizverein zu pflegerischen, psychosozialen und organisatorischen Fragen und unterstützt bei Bedarf bei der Vermittlung weiterer Hilfsangebote.

Für viele Familien ist es eine große Erleichterung zu wissen, dass sie mit ihren Sorgen und Fragen nicht alleine sind. Der Hospizverein im Pfaffenwinkel begleitet Menschen und ihre Angehörigen auf diesem Weg mit Erfahrung, Menschlichkeit und Respekt vor den individuellen Wünschen jedes Einzelnen.

Was bedeutet „ambulant vor stationär“?

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel verfolgt den Grundsatz „ambulant vor stationär“. Das bedeutet, dass schwer kranke Menschen möglichst lange dort begleitet werden sollen, wo sie sich zuhause und geborgen fühlen – in der eigenen Wohnung, bei Angehörigen oder in einer Pflegeeinrichtung.

Die meisten Menschen wünschen sich, ihre letzte Lebensphase in ihrer vertrauten Umgebung zu verbringen. Deshalb unterstützt der ambulante Hospizdienst Betroffene und ihre Familien frühzeitig mit Beratung, Begleitung und Entlastung. Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter schenken Zeit, hören zu und stehen den Familien in einer oft herausfordernden Lebenssituation zur Seite.

Erst wenn die Versorgung im häuslichen Umfeld trotz aller Unterstützung nicht mehr ausreichend möglich ist oder ein besonders hoher palliativpflegerischer Versorgungsbedarf entsteht, kann ein Aufenthalt im stationären Hospiz Polling sinnvoll werden.

Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ bedeutet daher nicht, dass die stationäre Hospizversorgung weniger wichtig ist. Vielmehr soll jeder Mensch die Unterstützung erhalten, die seiner individuellen Situation und seinen persönlichen Wünschen am besten entspricht. Gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Angehörigen wird geprüft, welche Form der Begleitung den größten Nutzen und die höchste Lebensqualität ermöglicht.

Wie läuft eine ambulante Hospizbegleitung ab?

Jede ambulante Hospizbegleitung beginnt mit einem persönlichen Gespräch. Dabei nehmen sich die Mitarbeitenden des Hospizvereins im Pfaffenwinkel Zeit, die individuelle Situation kennenzulernen und gemeinsam mit den Betroffenen und ihren Angehörigen zu besprechen, welche Unterstützung gewünscht und benötigt wird.

Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse des schwer kranken Menschen. Manche Menschen wünschen sich regelmäßige Gespräche, andere suchen Entlastung für ihre Angehörigen oder Unterstützung bei organisatorischen Fragen. Die Begleitung wird daher immer individuell gestaltet und kann sich im Verlauf der Erkrankung verändern.

Nach dem Erstgespräch wird eine passende ehrenamtliche Hospizbegleiterin oder ein ehrenamtlicher Hospizbegleiter vermittelt. Diese schenken Zeit, hören zu, lesen vor, führen Gespräche oder sind einfach da. Oft entsteht daraus eine vertrauensvolle Beziehung, die sowohl den Betroffenen als auch den Angehörigen Halt geben kann.

Begleitend stehen die hauptamtlichen Fachkräfte des Hospizvereins für Beratung und Unterstützung zur Verfügung. Sie helfen beispielsweise bei Fragen zur Versorgung, zu Vorsorgedokumenten oder bei der Vermittlung weiterer Hilfsangebote. Bei Bedarf arbeiten sie eng mit Hausärzten, Pflegediensten, Palliativteams, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zusammen.

Die ambulante Hospizbegleitung ist für die Betroffenen und ihre Angehörigen kostenfrei. Sie kann zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus stattfinden und endet nicht zwangsläufig mit dem Tod eines Menschen. Auf Wunsch begleitet der Hospizverein Angehörige auch in der Zeit der Trauer.

Wer kommt zu mir nach Hause?

Im Rahmen der ambulanten Hospizbegleitung werden Sie von qualifizierten ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleitern sowie den hauptamtlichen Mitarbeitenden des Hospizvereins im Pfaffenwinkel unterstützt.

Nach einem persönlichen Kennenlerngespräch wird eine Begleitperson vermittelt, die zu Ihrer Situation passt. Die Ehrenamtlichen besuchen Sie regelmäßig zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus, schenken Zeit für Gespräche, hören zu und begleiten Sie und Ihre Angehörigen auf Ihrem Weg.

Die hauptamtlichen Fachkräfte stehen zusätzlich für Beratung, Organisation und die Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegediensten und anderen Einrichtungen zur Verfügung.

Gibt es eine Rufbereitschaft in Krisenfällen?

Ja. Der Hospizverein im Pfaffenwinkel bietet für die von ihm begleiteten Menschen und ihre Angehörigen eine 24-Stunden-Rufbereitschaft an. Dadurch ist auch außerhalb der üblichen Bürozeiten eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner erreichbar, wenn Fragen, Unsicherheiten oder akute Belastungssituationen auftreten.

Gerade in der letzten Lebensphase kann es für Betroffene und Angehörige beruhigend sein zu wissen, dass sie in schwierigen Momenten nicht allein sind. Die Rufbereitschaft bietet Unterstützung, Orientierung und hilft dabei, die nächsten Schritte zu klären.

Die Rufbereitschaft erreichen Sie unter 0881 92 58 49-0.

Unterstützt der Hospizverein auch Menschen im Pflegeheim oder Krankenhaus?

Ja. Der Hospizverein im Pfaffenwinkel begleitet schwer kranke Menschen nicht nur zu Hause oder im stationären Hospiz, sondern auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter schenken Zeit für Gespräche, hören zu und sind für die Betroffenen und ihre Angehörigen da.

Gerade in einer schweren Lebensphase kann diese zusätzliche Begleitung Halt und Orientierung geben. Dabei arbeitet der Hospizverein eng mit Pflegekräften, Ärzten und anderen Beteiligten zusammen, um die bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten.

Sie möchten sich als ehrenamtliche*r Hospizbegleiter*in einbringen?

Fragen zur stationären Hospizbegleitung

Wann kommt ein Aufenthalt im stationären Hospiz Polling infrage?

Ein Aufenthalt im stationären Hospiz Polling kommt infrage, wenn eine unheilbare, fortschreitende Erkrankung vorliegt und die verbleibende Lebenszeit nach ärztlicher Einschätzung auf wenige Tage, Wochen oder Monate begrenzt ist. Gleichzeitig muss ein besonderer palliativpflegerischer Versorgungsbedarf bestehen, beispielsweise aufgrund eines komplexen Symptomgeschehens mit starken Schmerzen, Atemnot oder anderen belastenden Beschwerden, der zu Hause, durch Angehörige, ambulante Dienste oder in einer Pflegeeinrichtung nicht mehr ausreichend aufgefangen werden kann.

Das Hospiz Pfaffenwinkel im Kloster Polling begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase unabhängig von Alter, Religion, Staatsangehörigkeit oder Weltanschauung. Im Mittelpunkt stehen dabei Lebensqualität, Selbstbestimmung und die bestmögliche Linderung belastender Beschwerden.

Da jeder Mensch und jede Lebenssituation unterschiedlich sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit dem Hospizverein im Pfaffenwinkel. In einem persönlichen Gespräch kann gemeinsam geklärt werden, ob eine ambulante Begleitung weiterhin möglich ist oder ob ein Aufenthalt im stationären Hospiz die passende Unterstützung bietet.

Wer entscheidet über die Aufnahme?

Ob eine Aufnahme in das stationäre Hospiz Polling möglich ist, wird sorgfältig und individuell geprüft. Voraussetzung ist, dass eine unheilbare, fortschreitende Erkrankung vorliegt, die Lebenserwartung begrenzt ist und ein besonderer palliativpflegerischer Versorgungsbedarf besteht, der zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung nicht mehr ausreichend gedeckt werden kann.

Die Entscheidung erfolgt nicht durch eine einzelne Person, sondern in enger Abstimmung zwischen den behandelnden Ärzten, dem Hospizteam und den zuständigen Kranken- und Pflegekassen. Grundlage ist eine ärztliche Verordnung sowie die Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen für eine Hospizversorgung.

Der Hospizverein im Pfaffenwinkel begleitet Betroffene und Angehörige durch den gesamten Aufnahmeprozess, unterstützt bei den notwendigen Unterlagen und steht für Fragen jederzeit zur Verfügung. In einem persönlichen Gespräch kann oft bereits geklärt werden, ob ein stationärer Aufenthalt infrage kommt oder welche anderen Unterstützungsangebote passend sein könnten.

Wie lange kann man im Hospiz bleiben?

Für einen Aufenthalt im stationären Hospiz Polling gibt es keine feste zeitliche Begrenzung. Die Begleitung erfolgt so lange, wie sie benötigt wird und die Voraussetzungen für eine Hospizversorgung bestehen.

Wie lange ein Mensch im Hospiz bleibt, ist sehr unterschiedlich. Manche Gäste verbringen dort wenige Tage, andere mehrere Wochen oder Monate. Im Mittelpunkt steht nicht die Dauer des Aufenthalts, sondern die bestmögliche Lebensqualität in der verbleibenden Zeit.

Kann man das Hospiz wieder verlassen?

Ja. Auch wenn viele Menschen das Hospiz mit der letzten Lebensphase verbinden, ist eine Entlassung grundsätzlich möglich. Wenn sich der Gesundheitszustand stabilisiert oder sich die Versorgungssituation verändert, kann eine Rückkehr nach Hause oder in eine andere Einrichtung in Betracht gezogen werden.

Gemeinsam mit den Betroffenen, ihren Angehörigen und den behandelnden Fachkräften wird dann geprüft, welche Form der weiteren Betreuung am besten geeignet ist.

Wie sieht ein Zimmer im Hospiz aus?

Die Gäste des stationären Hospizes Polling wohnen in freundlich und wohnlich gestalteten Einzelzimmern. Diese bieten Raum für Privatsphäre, Ruhe und persönliche Rückzugsmöglichkeiten. Gleichzeitig sollen sie eine möglichst vertraute und angenehme Atmosphäre schaffen.

Persönliche Gegenstände wie Fotos, Bücher oder andere Erinnerungsstücke können gerne mitgebracht werden, damit sich die Gäste möglichst zuhause fühlen. Neben den Einzelzimmern stehen auch Gemeinschaftsbereiche und Aufenthaltsräume für Begegnungen mit Angehörigen und Besuchern zur Verfügung. Impressionen finden sie hier.

Können Angehörige zu Besuch kommen oder übernachten?

Ja. Angehörige sind im stationären Hospiz Polling jederzeit willkommen und ein wichtiger Teil der Begleitung. Besuchszeiten werden möglichst flexibel gestaltet, damit Gäste wertvolle Zeit mit Familie und Freunden verbringen können.

In besonderen Situationen besteht auch die Möglichkeit, dass Angehörige im Hospiz übernachten. Hierzu stehen derzeit zwei zusätzliche Räume bereit. Das Hospizteam versucht, individuelle Lösungen zu finden, damit Nähe, gemeinsame Zeit und ein würdevolles Abschiednehmen möglich sind.

Darf ich persönliche Gegenstände mitbringen?

Ja. Im stationären Hospiz Polling sollen sich die Gäste möglichst wohl und zuhause fühlen. Deshalb können persönliche Gegenstände wie Fotos, Bücher, Lieblingsdecken oder andere Erinnerungsstücke gerne mitgebracht werden.

Jede Lebenssituation ist anders. Deshalb stehen die Mitarbeitenden des Hospizvereins im Pfaffenwinkel Betroffenen und Angehörigen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Die Beratung ist vertraulich, unverbindlich und kostenfrei.

Fragen zur medizinischen Versorgung im Hospiz

Wie werden Schmerzen und belastende Symptome behandelt?

Im Mittelpunkt steht die bestmögliche Lebensqualität. Der Hospizverein arbeitet eng mit Ärzten, Palliativmedizinern, Pflegekräften, Therapeuten, Seelsorgern und weiteren Fachpersonen zusammen. Gemeinsam wird für jeden Menschen ein individueller Behandlungs- und Begleitplan entwickelt.

Ziel ist es, Schmerzen sowie belastende Symptome wie Atemnot, Übelkeit, Unruhe oder Ängste zu lindern. Dabei werden nicht nur körperliche Beschwerden berücksichtigt. Auch psychische, soziale und spirituelle Bedürfnisse finden Beachtung. Die Begleitung orientiert sich stets an den Wünschen und Bedürfnissen des betroffenen Menschen.

Darf mein Hausarzt mich weiterhin betreuen?

Ja. Viele Menschen möchten auch in ihrer letzten Lebensphase von ihrer eigenen Hausärztin oder ihrem eigenen Hausarzt begleitet werden. Soweit dies möglich ist, kann die medizinische Betreuung im stationären Hospiz Polling weiterhin durch die bisherige hausärztliche Ansprechperson erfolgen.

Ergänzend arbeitet das Hospiz eng mit erfahrenen Haus- und Palliativmediziner*innen zusammen, um eine bestmögliche medizinische und palliative Versorgung sicherzustellen. So bleiben vertraute Ansprechpartner erhalten und gleichzeitig ist eine umfassende Betreuung gewährleistet.

Wer gehört zum Hospiz-Team?

Im Hospizverein im Pfaffenwinkel arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen eng zusammen, um Gäste und ihre Angehörigen bestmöglich zu begleiten. Zum Team gehören Pflegefachkräfte, Haus- und Palliativmediziner, Sozialarbeiter, Seelsorger sowie qualifizierte ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter.

Je nach Bedarf werden auch weitere Fachkräfte und Therapeuten in die Begleitung einbezogen. Gemeinsam verfolgen alle das Ziel, die Lebensqualität der Gäste zu erhalten, Beschwerden zu lindern und Angehörige in dieser besonderen Lebensphase zu unterstützen.

Fragen rund um die Trauerarbeit

Wie unterstützt der Hospizverein Angehörige?

Die Unterstützung endet nicht mit dem Tod eines Menschen. Der Hospizverein begleitet Angehörige und Nahestehende auch in der Zeit der Trauer. Dafür stehen verschiedene Angebote zur Verfügung – von Einzelgesprächen bis hin zu Trauergruppen und Gedenkveranstaltungen.

Viele Menschen erleben es als hilfreich, ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen zu teilen. Die Trauerbegleitung schafft einen geschützten Raum für Erinnerungen, Gefühle und neue Perspektiven. Sie hilft dabei, den Verlust Schritt für Schritt in das eigene Leben zu integrieren.

Gibt es Trauerbegleitung?

Ja. Der Hospizverein bietet verschiedene Formen der Trauerbegleitung an – von persönlichen Gesprächen über Trauergruppen bis hin zu Gedenkveranstaltungen. Diese Angebote schaffen Raum für Erinnerungen, Gefühle und den Austausch mit anderen Menschen, die ebenfalls einen Verlust erlebt haben. Alle Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Wie lange können Angehörige die Trauerangebote nutzen?

Trauer kennt keinen festen Zeitplan. Deshalb können Angehörige die Angebote der Trauerbegleitung des Hospizvereins im Pfaffenwinkel auch über einen längeren Zeitraum hinweg in Anspruch nehmen. Wie lange Unterstützung hilfreich oder gewünscht ist, entscheidet jeder Mensch ganz individuell.

Mit Gesprächen, Trauergruppen, Gedenkveranstaltungen und weiteren Angeboten möchte der Hospizverein Trauernden einen geschützten Raum geben, um mit ihrem Verlust umzugehen und neue Orientierung zu finden. Auch wenn der Tod eines geliebten Menschen bereits einige Zeit zurückliegt, kann eine Kontaktaufnahme sinnvoll sein.

Du bist Pflegefachkraft und suchst eine sinnstiftende Aufgabe?

Fragen zu den Kosten der Hospizbegleitung

Was kostet die Hospizbegleitung?

Die Beratung und Begleitung durch den Hospizverein im Pfaffenwinkel sind grundsätzlich kostenfrei. Die Arbeit wird überwiegend durch die Kranken- und Pflegekassen finanziert. Gleichzeitig ist der Verein auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen, da nicht alle Leistungen vollständig refinanziert werden.

Spenden ermöglichen wichtige Angebote für Betroffene und Angehörige, die über die reguläre Finanzierung hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Beratungsangebote, die Ausbildung Ehrenamtlicher oder die Begleitung von Trauernden.

Wer übernimmt die Kosten für einen Hospizaufenthalt?

Die Kosten für einen Aufenthalt im stationären Hospiz Polling werden größtenteils von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen übernommen. Für die Gäste entstehen keine Eigenkosten für Unterkunft, Pflege und Betreuung.

Allerdings werden die tatsächlichen Kosten eines Hospizes nicht vollständig durch die Kostenträger gedeckt. Deshalb ist der Hospizverein im Pfaffenwinkel dauerhaft auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen. Mit diesen Spenden werden die verbleibenden Kosten finanziert und wichtige Angebote für Gäste und Angehörige ermöglicht.

Warum ist der Hospizverein auf Spenden angewiesen?

Die Kranken- und Pflegekassen übernehmen zwar den größten Teil der Kosten, finanzieren die Hospizarbeit jedoch nicht vollständig. Deshalb ist der Hospizverein im Pfaffenwinkel auf Spenden und Mitgliedschaftsbeiträge angewiesen. Mit diesen Spenden werden wichtige Angebote ermöglicht – beispielsweise die Ausbildung ehrenamtlicher Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter, die Trauerbegleitung sowie weitere Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige.